Radwege getrennt von der Straße

Weg vom Radschutzstreifen hin zum attraktiven Radweg, in sicherem Abstand zur KFZ Straße.
Radfahren soll sicher sein und soll nicht zum Stressfaktor auf vielbefahrenen Straßen werden. Attraktive Rad- und Fußwegeverbindungen sollen Anreize bieten, das Auto auch mal stehen zu lassen. Das gemeinsame Ziel von Gemeinderat und Verwaltung ist klar definiert: der Anteil des Radfahrens soll steigen und der Anteil des Autofahrens soll sinken, insbesondere für Kurzstrecken innerhalb unserer Stadt.
Dazu braucht es jedoch Rahmenbedingungen und einen Plan zur Umsetzung, der nachweislich dazu beiträgt dieses Ziel zu erreichen. Leinfelden-Echterdingen ist eine Transitstadt mit einem hohen Anteil an Durchgangsverkehren und damit nicht vergleichbar mit anderen Städten in der Region.
Radschutzstreifen sind kein geeignetes Mittel und schon gar nicht, wenn ausreichend breiter Straßenraum fehlt. Und es entsteht der Eindruck, dass die Verwaltung getrieben von Förderprogrammen Maßnahmen realisiert, die nicht zu LE passen und ungeeignet sind, den Anteil des Radverkehrs signifikant zu erhöhen.
Die CDU Fraktion fordert und präferiert daher weiterhin, Radwege getrennt von der Straße zu planen. Attraktive durchgängige Rad- und Fußwegeverbindungen zu den Einkaufszentren, den Schulen und den Rathäusern. Als Beispiel seien die fehlenden Radverbindungen zu den Einkaufsstandorten am Rande der Stadt genannt und auch die fehlende Radverbindungen in Echterdingen aus den Wohngebieten in die Ortsmitte.
Die CDU Fraktion ist weiterhin bereit, sowohl Personal als auch finanzielle Mittel für die vielfältigen Aufgaben und Zielsetzungen des für LE maßgeschneiderten Mobilitätskonzeptes bereitzustellen, mit der Priorität Maßnahmen zu realisieren mit der höchsten verkehrlichen „positiven“ Wirkung.
Die CDU ist nicht bereit sich von unpassenden Förderprogrammen in die falsche Richtung treiben zu lassen. Ein größerer Anteil an Fachplaner innerhalb der Bauverwaltung wäre aus Sicht der CDU ein möglicher Ansatz.

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